Wort halten

Sollte Gott etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und nicht halten? (4. Mose 23,19)

„Ich mache noch den Hühnerstall zu“ – das ist kein belangloses Wort an meine Frau sondern bittere Notwendigkeit. Schon zwei Mal haben wir alle Hühner an Marder und Fuchs verloren, weil der Stall über Nacht nicht geschlossen war. Meine Frau verlässt sich auf mein Wort – und ich, ich vergesse in der Hektik des Alltags, was ich gesagt habe. Zum Glück kam kein Fuchs in dieser Nacht.

Und wie ist das mit Gott und seinem Wort? Vergisst Gott auch mal, was er gesagt hat? Oder ändert er spontan seine Meinung getreu dem Motto: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern!“? Nein, Gott steht zu seinem Wort. Was er sagt, gilt. Gott können wir beim Wort nehmen. Das ist erschreckend und beruhigend. Erschreckend, wenn wir die Ernsthaftigkeit in seinem Wort wahrnehmen, mit der er uns deutlich macht, welche Konsequenz ein Leben ohne ihn hat. Beruhigend, wenn wir sehen, wie er uns zu sich einlädt. Und Gottes Einladung gilt! Beruhigend auch, wenn wir an alle die Versprechen denken, die er uns für ein Leben mit ihm macht, dass er für uns sorgt, uns beisteht, uns durchträgt. Gott hält Wort!

Auf welches seiner Worte will ich mich heute verlassen? Danke Herr, dass du zu deinem Wort stehst!

Schreibe einen Kommentar

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.